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Antje Bek Geboren und aufgewachsen in Essen. Studium in Köln, Abschluss als Diplomsportlehrerin 1985. Nach dem Studium anderthalbjähriger freiwilliger sozialer Friedensdienst in Israel mit Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste. Dort Begegnung und intensive Auseinandersetzung mit der jüdischen und arabischen Kultur sowie Kennenlernen der Anthroposophie. 1991 bis 1993 Ausbildung am berufsbegleitenden Waldorflehrerseminar Ravensburg, anschließend einjähriges Vollzeitstudium am Waldorflehrerseminar Stuttgart. Seit 1995 Klassen- und Sportlehrerin an der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund. Zusatzausbildung als entwicklungsorientierte Lerntherapeutin. Verheiratet, drei Kinder. Interesse am Menschen, insbesondere am sich entwickelnden jungen Menschen, und die Suche nach praktischen Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit bewegen mich, meine Kraft und Erfahrung in das Projekt Interkulturelle Waldorfschule für Dortmund einzubringen.
Zakia Bouhdiba Im Jahre 1969 erblickte ich das Licht der Welt in der Albert Camus Stadt Oran in Algerien. Dort verbrachte ich eine frohe, glückliche Kindheit und eine schöne Jugend- bzw. Schulzeit. An der Universität Oran/Algerien studierte ich Informatik und Germanistik. Der Anthroposophie begegnete ich erstmals 1994. Es folgte eine 4-jährige Ausbildung als Klassenlehrerin mit den Fächern Deutsch als Fremdsprache und Französisch sowie ein Jahr Sprachgestaltung und Theaterpädagogik am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen. Nach der Ausbildung bin ich zunächst als Französischlehrerin an den freien Waldorfschulen Haan-Gruiten und Lörrach tätig gewesen. Danach folgte eine Zeit als Klassenlehrerin an der Rudolf-Steiner- Schule Dortmund. Durch meine interkulturellen Erfahrungen als Waldorflehrerin, aber auch als Mensch der persönlich inmitten von verschiedenen Kulturen steht, ist im Laufe der Zeit der Wunsch entstanden, ein neues Waldorfprojekt mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu gründen, das mehr auf die Bedürfnisse von Kindern aus verschiedenen Kulturen eingehen kann.
Marion Grove Geboren und aufgewachsen bin ich als echtes Kind des Ruhrgebietes, dem ich wegen seiner kulturellen Vielfalt und Offenheit bis heute treu geblieben bin. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin war ich fünf Jahre als Gruppenleiterin in einer evangelischen Kindertageseinrichtung tätig. Danach folgte ein Studium der Kunstgeschichte und parallel dazu eine mehrjährige pädagogische Tätigkeit in der offenen Kinder und Jugendarbeit der Stadt Dortmund, in Stadtgebieten mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Durch die eigene Mutterschaft setzte ich mich stärker mit Anthroposophie und Waldorfpädagogik auseinander; es folgte schließlich eine vierjährige Ausbildung zur Klassenlehrerin mit dem Fach Handarbeit am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen. Seit 2005 bin ich als Klassenlehrerin an der Rudolf Steiner Schule in Dortmund tätig und habe meine Kenntnisse durch eine Ausbildung zur ganzheitlichen Lerntherapeutin ergänzt. Aus den bisherigen pädagogischen Erfahrungen heraus, die ich mit Kindern verschiedenster Alterstufen, unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Lebensumständen machen durfte, entstand in mir der Wunsch, die Waldorfpädagogik neu zu greifen. So möchte ich gerne mit meiner Arbeit in der Gründungsinitiative dazu beitragen, den Bedürfnissen der Kinder und den Erfordernissen der Zeit neue Antworten zu geben.
Kazuma Matoba Geboren in Kobe/Japan. Während des Studiums habe ich in einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz Japanisch unterrichtet. Nach der Promotion mit dem Thema Sprachentwicklung habe ich als Hochschuldozent und als freier Trainer/Berater verschiedene Seminare/Workshops im Bereich interkultureller Kommunikation veranstaltet. Die Idee und Ansätze meiner Seminare stammen aus meinen eigenen Erfahrungen mit interkulturellem Dialog. Wo und wann kann der Dialog zwischen Kulturen überhaupt stattfinden? Welche Dialogkompetenz braucht man für die soziale Integration? Mit diesen Fragen war ich in den letzten zehn Jahren weltweit unterwegs, um Dialoge mit Menschen in Europa, Afrika und Asien zu führen. Und ich bin jetzt wieder im Ruhrgebiet, wo meine zwei Kinder aufgewachsen sind, und in Dortmund, um eine neue Schule zu gründen.
Jutta Siener Erwachsen und dabei zur Kinderpflegerin und Bewegungstherapeutin ausgebildet wurde ich in Hessen. Dann folgten Lehr- und Wanderjahre in Freiburg, Witten-Annen und Dornach (Schweiz) und als Lehrerin in Kiel, Bexbach (Saarland), Herne und Dortmund. Meine Wahlheimat ist das Ruhrgebiet, weil man hier, anders als in Gegenden in denen ich gelebt habe, kein Zugereister bleibt. Seit 13 Jahren habe ich den wunderschönen Beruf der Heileurythmistin, wodurch ich bisher mit Menschen von 3 86 Jahren therapeutisch arbeiten konnte. In der neuen Schule möchte ich die Kinder im Fach Eurythmie unterrichten und mit Heileurythmie und Lerntherapie auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens unterstützen.
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